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Digital lesen : Wandel und Kontinuität einer literarischen Praktik / Franziska Wilke.

By: Contributor(s): Material type: TextLanguage: German Series: Literatur in der digitalen Gesellschaft ; 2Publisher: Bielefeld : transcript Verlag, [2022]Copyright date: ©2022Description: 1 online resource (334 p.)Content type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783839463246
Subject(s): Other classification:
  • ES 685
Online resources:
Contents:
Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Entwurf einer literatur- und medientheoretisch informierten Lesepraxeologie -- 1.1 Was ist Lesen und wie kann man es beobachten? -- 1.2 Lesen als Praktik: Anbindung des Lesens an material turn und Praxistheorie -- 1.3 Vier Möglichkeiten einer literaturwissenschaftlichen Praxeologie des Lesens -- 1.4 Auf dem Weg zu einer literatur- und medientheoretisch informierten Lesepraxeologie -- 1.5 Elemente einer Lesetypologie -- 1.6 Das Instrumentarium der literatur- und medientheoretisch informierten Lesepraxeologie -- 2. Kleine Archäologie des Lesens -- Einleitung -- 2.1 Mündlichkeit als Kontrastfolie der Lesepraktik -- 2.2 Rezeptionsbedingungen der Bild- und Schrifttechnik -- 2.3 Kurze Geschichte der Materialität und Angebotsstruktur der analogen Schriftkultur -- 2.4 Lesen als Kulturtechnik: Medialität und Körperlichkeit im historischen Wandel -- 2.5 Kontrastgeschichte: Materialität, Körperlichkeit und Medialität digitaler Trägermedien -- 2.6 Wechselwirkung von Materialität und Nutzungsbedingungen digitaler Trägermedien -- 3. Der Akt des digitalen Lesens -- Einleitung -- 3.1 Textanordnung und -zugang des literarischen Weblogs: Lineares, selektierendes und multimediales Lesen von Arbeit und Struktur und Schlingenblog -- 3.2 Multimediales Lesen und spielerische Immersion: Die Aaleskorte der Ölig von Frank Klötgen und Dirk Günther sowie Der Trost der Bilder von Jürgen Daiber und Jochen Metzger -- 3.3 Lesen oder Spielen? Abduktives und lineares Lesen und agency in analogen und digitalisierten Spielbüchern sowie digitaler Hyperfiktion: Die Insel der 1000 Gefahren, Alice im Düsterland und Zeit für die Bombe -- 3.4 Lineares, abduktives und responsiv-partizipatorisches Lesen mit Medienwechsel in digitaler und nicht-digitaler Literatur: Juli Zehs Unterleuten als Buch und eBook -- 3.5 Responsiv-partizipatorisches Lesen und Instant-Lesedispositive: die Kurznachrichten-Projekte Morgen mehr von Tillmann Rammstedt und Der Mauerfall und ich der bpb -- 3.6 Augmented reading - erweitertes Lesen und Transmedialität in der Applikation Marvel Augmented Reality, Marisha Pessls Night Film und Juli Zehs Unterleuten -- 3.7 Reduced reading - automatistisches Lesen als Praktik effizienten Lesens: die Leseanwendung spritz -- 3.8 Gegenprobe - erweitertes und differenzierend-studierendes Lesen an analoger Literatur: S. - Das Schiff des Theseus von Jeffrey Jacob Abrams und Doug Dorst -- 4. Digitales Lesen, digital literacy und Digitalizität -- Einleitung -- 4.1 Kontinuitäten der literarischen Praktik Lesen -- 4.2 Der Wandel der Lesepraktik auf materieller, medientechnologischer und textstruktureller Ebene -- 4.3 Digitales Lesen zwischen Aufmerksamkeitssteigerung und Aufmerksamkeitsstörung -- 4.4 Digitales Lesen und digital literacy -- 4.5 Digitalizität -- Rückblick und Ausblick -- Danksagung -- Literaturverzeichnis
Summary: Was ist digitales Lesen? Wie gehen Lesende mit der digitalen Angebotsfülle um? Individuelle Bewältigungsmechanismen reichen oft nicht mehr aus, um diese Herausforderung zu meistern, und der Hype um digitale Medien verstellt den Blick auf ihre Tradition. Die Entwicklung stabiler Lesestrategien und Medienkompetenz erfordert daher eine systematische historische und wissenschaftliche Beschreibung des Phänomens. Aus der Synthese von Leseakttheorie, Materialitäts- und Medienforschung sowie Praxistheorie entwickelt Franziska Wilke eine Lesetypologie, die das Lesen digitaler Literatur veranschaulicht. Ihre gewonnenen Erkenntnisse nützen nicht nur Lesenden, sondern auch jenen, die es werden möchten.
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Frontmatter -- Inhalt -- Einleitung -- 1. Entwurf einer literatur- und medientheoretisch informierten Lesepraxeologie -- 1.1 Was ist Lesen und wie kann man es beobachten? -- 1.2 Lesen als Praktik: Anbindung des Lesens an material turn und Praxistheorie -- 1.3 Vier Möglichkeiten einer literaturwissenschaftlichen Praxeologie des Lesens -- 1.4 Auf dem Weg zu einer literatur- und medientheoretisch informierten Lesepraxeologie -- 1.5 Elemente einer Lesetypologie -- 1.6 Das Instrumentarium der literatur- und medientheoretisch informierten Lesepraxeologie -- 2. Kleine Archäologie des Lesens -- Einleitung -- 2.1 Mündlichkeit als Kontrastfolie der Lesepraktik -- 2.2 Rezeptionsbedingungen der Bild- und Schrifttechnik -- 2.3 Kurze Geschichte der Materialität und Angebotsstruktur der analogen Schriftkultur -- 2.4 Lesen als Kulturtechnik: Medialität und Körperlichkeit im historischen Wandel -- 2.5 Kontrastgeschichte: Materialität, Körperlichkeit und Medialität digitaler Trägermedien -- 2.6 Wechselwirkung von Materialität und Nutzungsbedingungen digitaler Trägermedien -- 3. Der Akt des digitalen Lesens -- Einleitung -- 3.1 Textanordnung und -zugang des literarischen Weblogs: Lineares, selektierendes und multimediales Lesen von Arbeit und Struktur und Schlingenblog -- 3.2 Multimediales Lesen und spielerische Immersion: Die Aaleskorte der Ölig von Frank Klötgen und Dirk Günther sowie Der Trost der Bilder von Jürgen Daiber und Jochen Metzger -- 3.3 Lesen oder Spielen? Abduktives und lineares Lesen und agency in analogen und digitalisierten Spielbüchern sowie digitaler Hyperfiktion: Die Insel der 1000 Gefahren, Alice im Düsterland und Zeit für die Bombe -- 3.4 Lineares, abduktives und responsiv-partizipatorisches Lesen mit Medienwechsel in digitaler und nicht-digitaler Literatur: Juli Zehs Unterleuten als Buch und eBook -- 3.5 Responsiv-partizipatorisches Lesen und Instant-Lesedispositive: die Kurznachrichten-Projekte Morgen mehr von Tillmann Rammstedt und Der Mauerfall und ich der bpb -- 3.6 Augmented reading - erweitertes Lesen und Transmedialität in der Applikation Marvel Augmented Reality, Marisha Pessls Night Film und Juli Zehs Unterleuten -- 3.7 Reduced reading - automatistisches Lesen als Praktik effizienten Lesens: die Leseanwendung spritz -- 3.8 Gegenprobe - erweitertes und differenzierend-studierendes Lesen an analoger Literatur: S. - Das Schiff des Theseus von Jeffrey Jacob Abrams und Doug Dorst -- 4. Digitales Lesen, digital literacy und Digitalizität -- Einleitung -- 4.1 Kontinuitäten der literarischen Praktik Lesen -- 4.2 Der Wandel der Lesepraktik auf materieller, medientechnologischer und textstruktureller Ebene -- 4.3 Digitales Lesen zwischen Aufmerksamkeitssteigerung und Aufmerksamkeitsstörung -- 4.4 Digitales Lesen und digital literacy -- 4.5 Digitalizität -- Rückblick und Ausblick -- Danksagung -- Literaturverzeichnis

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Was ist digitales Lesen? Wie gehen Lesende mit der digitalen Angebotsfülle um? Individuelle Bewältigungsmechanismen reichen oft nicht mehr aus, um diese Herausforderung zu meistern, und der Hype um digitale Medien verstellt den Blick auf ihre Tradition. Die Entwicklung stabiler Lesestrategien und Medienkompetenz erfordert daher eine systematische historische und wissenschaftliche Beschreibung des Phänomens. Aus der Synthese von Leseakttheorie, Materialitäts- und Medienforschung sowie Praxistheorie entwickelt Franziska Wilke eine Lesetypologie, die das Lesen digitaler Literatur veranschaulicht. Ihre gewonnenen Erkenntnisse nützen nicht nur Lesenden, sondern auch jenen, die es werden möchten.

funded by Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg

Mode of access: Internet via World Wide Web.

This eBook is made available Open Access under a CC BY 4.0 license:

https://creativecommons.org/licenses/by/4.0

https://www.degruyter.com/dg/page/open-access-policy

In German.

Description based on online resource; title from PDF title page (publisher's Web site, viewed 01. Dez 2022)

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